Die neue Dachmarke der VME

Im Rahmen seines Zukunftsprojekts „Vorwärts mit Elan“ hat die Geschäftsführung der VME – Vereinigte Möbeleinkaufs- GmbH & Co. KG in Bielefeld eine Mitgliederbefragung durchführen lassen. Projektleiter hierfür war Herr Dr. Timo Renz von der renommierten Unternehmensberatung Wieselhuber & Partner aus München. Über die Ergebnisse konnten Aufsichtsrat und Geschäftsführung sich durchaus freuen, äußerten die VME-Gesellschafter doch große Zufriedenheit und ein hohes Maß an Einverständnis damit, wie ihre Leitungsorgane den Verband führen.
In einem Punkt, der für die Geschäftsführung jedoch nicht ganz neu ist, wurde mehrheitlich der Wunsch nach einer Dachmarke vorgetragen. Die VME-Geschäftsführung hatte selbst einen Vorstoß in diese Richtung bereits vor einigen Jahren vorgenommen, das Projekt allerdings nicht weiter verfolgt, da die Mitgliedermeinung zu jener Zeit mit 50 : 50 alles andere als eindeutig war. Im Jahr 2007 haben sich die Gewichte allerdings deutlich verschoben. Mehr als 70 % artikulierten in der anonym durchgeführten Befragung nachhaltig den Wunsch, dem Verband eine Dachmarke zu geben, unter die die Häuser schlüpfen können. „Wir wollen uns diesem Wunsch stellen“ so Hauptgeschäftsführer Günther Böhme „und auch unseren Gesellschaftern ein Angebot unterbreiten, welches von interessierten Gesellschaftern unter noch zu artikulierenden Bedingungen genutzt werden kann.“ Unter den diversen Ideen, die zum Thema bei intensiven Brainstormings geboren wurden, hat sich die VME-Geschäftsführung für den Begriff Einrichtungspartnerring entschieden.“ „Mit diesem Begriff wird auch demjenigen, der ihn zum ersten Mal hört, deutlich was gemeint ist“, so Böhme weiter. Der Wortbestandteil Einrichtung soll nach dem Willen der Bielefelder Geschäftsführung die Tätigkeit und den Anspruch umschreiben, denn mit „Einrichten“ komme eindeutig mehr zum Ausdruck als mit dem Begriff Möbelhandel. Der Wortbestandteil „Partner“ soll zum einen das Verhältnis der Verbandskollegen untereinander beschreiben, aber auch die partnerschaftliche Einstellung, die die Mitgliedsunternehmen zu ihren Kunden entwickeln, eindeutig artikulieren. „Ring“ schließlich ist ein gelerntes Symbol für Gemeinschaftlichkeit und Geschlossenheit. Mit der grafischen Umsetzung wurde die Werbeagentur Schlitzer, Koch & Partner betraut. Andreas Schlitzer, Chef der Agentur, trug dann auch auf der Gesellschafterversammlung in Berchtesgaden das Konzept vor.
Gekennzeichnet ist dieses durch zwei Anwendungsformen, einmal für sich allein stehend als Emblem für die sich bildende Gemeinschafter aber auch in Verbindung mit den individuellen Firmennamen, die selbstverständlich hinter dem Konzept oder mit dem Konzept nicht untergehen sollen.

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